Spritzverzinkung
Was ist Spritzverzinken?
Die thermische Spritzverzinkung (auch Spritzverzinken genannt) ist ein Verfahren, bei dem Zinkdraht geschmolzen und mit Druckluft auf Bauteile gespritz. Es schützt Stahl und Metall zuverlässig vor Rost. Da das Bauteil nicht in heißes Zink getaucht wird, verzieht es sich nicht.
Hier ist eine kurze Übersicht zur Erklärung:
Wie funktioniert das Verfahren?
Beim Spritzverzinken wird das Zink wie bei einer Lackierung in einer speziellen Pistole erhitzt.
- Schmelzen: Das Zink wird durch einen starken Strom (Lichtbogen) geschmolzen.
- Zerstäuben: Druckluft schleudert die flüssigen Zinktröpfchen auf das Bauteil.
- Schutzschicht: Das Zink kühlt sofort ab. Es bildet eine raue, sehr feste Schicht.
Die wichtigsten Vorteile
Dieses Verfahren ist besonders praktisch für große oder empfindliche Teile.
- Kein Verzug: Das Bauteil wird nicht heiß. Es bleibt genau in seiner Form.
- Vor Ort machbar: Die Geräte sind mobil. Man kann auch große Brücken oder unbewegliche Teile direkt vor Ort beschichten.
- Super Haftgrund: Die raue Oberfläche ist der ideale Untergrund für Farben oder Lacke.
- Gleichmässige Oberfläche: Die Oberfläche ist gleichmässig und so der ideale Untergrund für Farben oder Lacke.
- Lange Nutzungsdauer: In Verbindung mit einer Organischer Beschichtung lassen sich System Realisieren die Nutzungsdauern von mehr als 60 Jahren ermöglichen
Gibt es Nachteile?
Das Verfahren hat ein paar Einschränkungen:
- Keine Hohlräume: Die Spritzpistole kommt nicht in enge Rohre oder Ecken.
- Porige Schicht: Die Schicht ist rau und nimmt viel Farbe auf. Man muss sie oft versiegeln (z.B. mit speziellem Lack), damit sie komplett dicht